- Kosteneinsparung durch die Reduzierung des Datenmülls
- sichere und nachhaltige Datenmüllentsorgung
- Transparenz über Datenmüllvolumina erzeugen
Tipps für Unternehmen
Unternehmen verwalten große Mengen digitaler Daten. Durch klare Prozesse, effiziente Infrastruktur und bewusstes Datenmanagement lassen sich digitale Emissionen reduzieren und gleichzeitig Kosten sparen.
- starkes Wachstum des Datenbestandes mit hohen Investitionen in Datenspeicher- und Datensicherungssystemen (hohe Geldausgaben)
- hoher Zeitverlust durch das Löschen und Lesen von irrelevanten E-Mails
- aufbewahrte E-Mails Bestände sind zu hoch
- Dateien werden redundant und mehrfach gespeichert
- großer Anteil aus zu groß ausgelegten Compliance-Anforderungen
- keine fachgerechte Entsorgung
- wichtige Dateien lassen sich nicht mehr lokalisieren
- für verschiedene Anwenderdaten (E-Mails, Projekte) existieren durchschnittlich mindestens 60% Datenmüll auf verschiedenen Speichermedien
- kein Datenmüll-Reporting
- keine Rolle eines Datenmüllmanagers
- kein Bewusstsein für Datenmüll in Unternehmen
- Zielsetzung und Auftrag des Projekts
- projektstakeholder
- projektlenkausschuss
- Projektleitung und Projektteammitglieder
- anzusprechende Experten und Meinungsbildner
- ggf. Projekt-Office (Räume)
- Beschreibung der Rollen für die gesamte Projektorganisation
- Projektplanung
- Aktivitätenplanung
- Kapazität und Ressourcenplanung
- Zeitplanung
- Meilensteine
- Welche Prozesse sollen analysiert werden? (Projektprozesse, Archivierungsprozesse)
- Welche IT-Anwendungsprozesse sollen analysiert werden? (E-Mail, Voicemail)
- Wie tief sollen die Prozesse analysiert werden?
- Wie sollen Datenmüllmanagementprozesse definiert werden?
- Abstimmungen, Zuständigkeiten, Ansprechpartner für Teilprozesse
- Festlegung der Rollen
- Festlegung der Tools
- Projektmanagement
- Darstellung des Ist und Soll Datenmüllmanagementprozesse
- Beschreibung der Rollen, Ziele und Kennzahlen
- Endgültige projektorganisation und Planung
- Projektteam steht fest
- Projekt-Awareness wurde erzeugt
- konkreter projektumfang wurde definiert (Prozesse, Anwendungssysteme)
- ggf. Räume wurden geklärt
- Ressourcen
- -> formaler Projektstart
- Trainings für das Projekt-Team und Kurztraining für den Lenkungsausschuss
- Prozessmanagement
- Datenmüllmanagement
- Methoden
- Interview-Techniken
- Position (in der Analyseliste)
- Prozess-Owner
- Ansprechpartner in der Organisation
- Datum
- Prozess oder Sub-Prozess oder IT-Anwendungssystem
- Ereignis oder Aufgabe
- Anfallende Datenbestände (Datenobjekte)
- Prozess- oder anwendungsspezifische Definitionen für den Datenmüll
- Umfang des Datenmülls innerhalb eines Jahres (oder einer anderen Zeiteinheit) für das gesamte Unternehmen
- Wer (organisatorische Einheit) konkret erstellt den Datenmüll?
- erste Ideen zur Datenmüllreduzierung
- Priorität für Problemlösung
- Potenzial, wenn der Datenmüll reduziert wird (hoch, mittel, niedrig)
- handelt es sich ggf. um eine Verbesserungsmaßnahme, mit der "Quick Wins" erzielt werden können?
Die Ziele der zweiten Phase sind:
- Vorbereitendes Projektteam
- Identifikation der Datenmüllbereiche und Treiben
- Abschätzung der dadurch verursachten Kosten und Risiken
- Schwachstellen-Analyse in den Ist-Prozessoren
- Vorhandene Datenmüllerzeugungsprozesse (Ziele, Aufgaben, ..., erste Verbesserungsideen)
Durchführung Top Management Interview
- Strategien, Visionen und Complianceanforderungen für die zukünftigen Datenmüllmanagementprozesse
- Interview Guidelines und Techniken
- Für jeden Datenmüll Sub-Prozess den grundsätzlichen Verbesserungsansatz:
- Re-think oder Prozessverbesserungen
- inkrementelle Verbesserung
- generelle Verbesserungsansätze für jeden Datenmüll Sub-Prozess
- detaillierte Ziele für den zukünftigen Datenmüllmanagementprozess
- Kennzahlen für jeden Datenmüll Sub-Prozess
- Erwartungen an die Zukunft
Gegenstand der Datenmüll Sub-Prozesse:
- Identifizierte Datenmüllbereiche
- Datenmüllziele und -kennzahlen (aus der dritten Phase)
- Aktivitäten
- Rollen und Verantwortlichkeiten
- Templates und Glossar
- Verbesserungsmaßnahmen
- Dokumentation der Datenmüllprozesse und Teilprozesse im eigenen Software-Tool
- Ziel-Datenmüllprozess im Überblick und deren Datenmüll Sub-Prozesse
Ziele der vierten Phase sind:
- Beschreibung der zukünftigen Datenmüllmanagementprozesse und der Sub-Prozesse (Ziele, Aufgaben, ..., Verbesserungsmaßnahmen und Projekte)
- Prozessdokumentation im Software-Tool
- erster IT-Anforderungskatalog
Festlegung der Prioritäten für die Implementierung:
- strategische und wirtschaftliche Kriterien/Kosten
- Handlungsbedarf
- für große Projekte: eine Projekt-Scorecard
Definition von Verbesserungsmaßnahmen umfasst folgende Faktoren:
- Zielsetzung
- Aktivitäten
- organisatorische Konsequenzen und/oder Voraussetzungen
- Rollenverteilung und Projektverantwortung
- Ressourcenprofile und Zeitrahmen für die Durchführung
- Abhängigkeiten zu anderen Verbesserungsmaßnahmen
- Umsetzungszeiten und Meilensteine
- Risiken
- Kosten für die Implementierung und den Betrieb
- für hoch priorisierte Maßnahmen: Initiierung der Implementierung (inkl. neuer Projekt-Teammitglieder)
- Erstellung eines detaillierten IT-Anforderungskataloges
- Prioritäten für die Implementierung
- verhandelte Verbesserungsmaßnahmen mit Commitment innerhalb des Unternehmens
- instruierte Schlüsselpersonen für die Implementierung
- Controlling-Verfahren
- IT-Anforderungskatalog
- Implementierungsplan